Anzeige
Anzeige

Hirnblutung unter NOAK: Spezifische Antidote als Therapie der ersten Wahl

Autor: Maria Weiß

Hirnblutungen unter NOAK verlaufen in rund jedem vierten Fall tödlich. Hirnblutungen unter NOAK verlaufen in rund jedem vierten Fall tödlich. © Science Photo Library/Glauberman, Arthur

Tritt unter Antikoagulation eine Hirnblutung auf, ist schnelles Handeln gefragt. Bei NOAK können spezifische Antidote helfen.

Wenn Patienten unter einer oralen Antikoagulation eine Hirnblutung entwickeln, geht es darum, so schnell wie möglich wieder eine normale Gerinnungssituation herzustellen. Dabei sollte bei den nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien ggf. auch ein spezifisches Antidot zum Einsatz kommen, sagte Professor Dr. Thorsten­ Steiner­ von der Klinik für Neurologie im Klinikum Frankfurt-Höchst.

Das Antidot gegen Faktor-Xa-Hemmer ist Andexanet alfa, das seit 2019 zur Behandlung schwerwiegender Blutungen unter Rivaroxaban und Apixaban zugelassen ist. In der ANNEXA-4-Studie wurde gezeigt, dass sich mit dem Antidot bei 80–85 % der Patienten ein sehr guter hämostatischer Effekt erzielen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige