Hirnblutung unter Warfarin

Autor: Dr. med. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Schwere Blutungen unter Vitamin-K-Antagonisten betreffen häufig das ZNS. Sie gehen mit einer hohen Mortalitätsrate von 50 bis 60 % einher.

Bei INR-Werten zwischen 2,5 und 4,5 ist die Gefahr für eine intrazerebrale Blutung zehnfach erhöht, erinnerte Professor Dr. Edelgard Lindhoff-Last, Leiterin des Schwerpunktes Angiologie/Hämostaseologie der Universitätsklinik Frankfurt. Das Erschreckende dabei: Zwei Drittel dieser Blutungen treten bei Patienten mit INR-Werten unter 3,0 auf.

INR normalisiert, aber Hämatom nimmt zu

Lange Zeit nahm man an, dass sich die Mortalitätsrate bei intrakranieller Blutung z.B. unter Warfarin durch sofortiges Antagonisieren der Antikoagulation senken lässt. Doch aktuelle Daten sprechen dagegen. Bei rund 140 Betroffenen führte die sofortige Gabe von Prothrombinkonzentrat zu einem INR-Abfall von im...

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