HIV: Kognitiver Abbau trotz antiretroviraler Therapie

Autor: Alisa Ort, Foto: thinkstock

Immer mehr HIV-Patienten leiden unter neurokognitiven Störungen, die sich nicht durch die antiretrovirale Therapie abmildern lassen.

Entscheidend scheint das Alter bei Behandlungsbeginn zu sein. Kollegen aus Düsseldorf begleiteten die antiretrovirale Kombinationstherapie von 1011 HIV- bzw. AIDS-Patienten ab der ersten Tablette. Die Teilnehmer wurden zunächst nach Alter in drei Gruppen unterteilt:

  • Gruppe 1: 18–35 Jahre (n = 192)

  • Gruppe 2: 36–50 Jahre (n = 703)

  • Gruppe 3: > 50 Jahre (n = 116)


Die Kollegen testeten die motorischen (Reaktionszeitmessung) und kognitiven Leistungen der teilnehmenden Patienten vor Behandlungsbeginn und dann alle sechs bis zwölf Monate über vier Jahre hinweg.

Vollständig aufhalten lässt sich der Prozess nicht

Im Verlauf der Studie verschlechterten sich die motorischen und kognitiven Werte...

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