Hochdosierte Eisengabe auch als ambulante Kurzinfusion

Autor: Anke Zens

In den terminalen Stadien der chronischen Niereninsuffizienz haben mehr als die Hälfte der Patienten eine Anämie. Hauptursache ist außer einem Erythropoetindefizit ein Eisenmangel. Wie lässt er sich rasch ausgleichen?

Nach aktuellen Leitlinien sollte der Hb-Wert bei nierenkranken Patienten zwischen 11 und 12 g/dl eingestellt werden. Eine komplette Hb-Normalisierung wird nicht mehr angestrebt. Der Ferritinwert bei Prädialyse-Patienten sollte wenigstens bei 100 ng/ml liegen, bei manifester Dialysepflicht über 200 ng/ml.

Ferritin unter 20%? Dann muss Eisen her

Beide Gruppen sollten eine Transferrinsättigung von mehr als 20 % aufweisen. Fallen die Ferritinspiegel unter diese Grenzwerte, ist es Zeit für die Eisensubstitution, erklärte Professor Dr. Roland M. Schaefer vom Universitätsklinikum Münster.

Noch keine Blutwäsche? Dann Eisen vor Epo

Nach einer britischen Guideline wird erst das Eisendefizit...

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