Hochrisikopatienten nicht nur beobachten

Autor: fg

Das „smouldering myeloma“ ist eine Zwischenstufe zwischen monoklonaler Gammopathie unbestimmter Signifikanz und dem manifesten multiplen Myelom. Die Erkrankung kann jahrelang stabil bleiben, aber ein Teil der Patienten hat ein um mehr als 50 % erhöhtes Progressionsrisiko. Ob man die Progression durch medikamentöse Therapie aufhalten kann, untersuchten erstmals spanische Hämatologen.

Ein erhöhtes Progressionsrisiko besteht vor allem bei Vorliegen von mindestens 10 % Plasmazellen und einer M-Komponente von mindestens 3 g/dl oder bei 95 % oder mehr immunphänotypisch aberranten Plasmazellen oder abnormen freien Leichtketten. Der Standard für diese Patienten ist derzeit die engmaschige Beobachtung mit Kontrolluntersuchungen alle paar Monate, aber keine Therapie. Ob man bei Patienten der Hochrisikogruppe eine Progression aufhalten kann, war bislang unklar. Die spanische PETHEMA-Studiengruppe, berichtet Professor Dr. Maria-Victoria Mateos, Universitätsklinik Salamanca, Spanien, startete daher eine Studie mit insgesamt 120 Patienten, die die genannten Kriterien bezüglich...

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