Hoffnung für Dialysepatienten

Autor: Marlies Michaelis

Wenn Angehörige Dialysepatienten eine Niere spenden, passt diese in vielen Fällen nicht – der Empfänger bildet Antikörper. Hier schafft jetzt ein neues Verfahren Abhilfe.

Bisher können nur zwei von drei für eine Transplantation angebotenen Nieren aus der eigenen Familie erfolgreich transplantiert werden – bei den restlichen 30 bis 40 Prozent gibt es Antikörper gegen Blutgruppe und Gewebemerkmale. Wissenschaftler der Tübinger Uniklinik entwickelten nun ein Verfahren, um selbst bei starken Unverträglichkeiten eine Transplantation durchzuführen.

Die Situation für Menschen, welche auf eine Spenderniere in Deutschlang warten, ist deprimierend: Rund 9.000 ließen sich 2005 auf die Warteliste setzen, 2700 bekamen schließlich nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation das gewünschte Organ. In der Zwischenzeit bleibt für die Wartenden nur die Dialyse.

Zumi...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.