Homöopathen legen Verfassungsbeschwerde ein

Autor: DN

Die homöopathischen Ärzte zeigen der Gesundheitsreform die Zähne und haben Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. "Es geht nicht um Honorarausfälle. Wir treten für unsere Patienten und die Therapiefreiheit ein", erklärt der Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, Karl-Wilhelm Steuernagel.

Da der Zentralverein, in dem 4000 der insgesamt 5000 Homöopathen organisiert sind, selbst keine Verfassungsbeschwerde einreichen kann, haben 70 Ärzte den Schritt gewagt. Sie sehen sich durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) in ihrer Therapiefreiheit und damit im Grundrecht auf freie Berufsausübung verletzt. "Den 2000 Vertragsärzten wurde schlicht das Handwerkszeug genommen, da von ihrer Philosophie her sie nicht auf andere Arzneien ausweichen können", moniert Steuernagel. Denn seit ersten Januar des Jahres werden homöopathische Medikamente in der Regel nicht mehr von der GKV erstattet.

Ausnahmeliste völlig praxisfern

Die seit März geltende Ausnahmeliste des Bundesausschusses Ärzte...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.