Honorarplus für Ärzte ist nicht in Sicht

Autor: khb

Drei Wochen vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause am 9. Juli ringt die Große Koalition noch immer um „Eckpunkte“ für eine „große“ Gesundheitsreform. Für das Kernübel der GKV, die chronische Unterfinanzierung, zeichnet sich keine Lösung ab.

„Wir sind uns einig, dass alle, die im System der Gesundheitsversorgung arbeiten, eine angemessene Bezahlung haben müssen“, sagte Ulla Schmidt vergangenen Freitag nach der über vierstündigen Sitzung der Koalitionsspitze am Vorabend im Kanzleramt. Was die SPD-Bundesgesundheitsministerin damit meinte, blieb unklar. Selbst wenn die Vertragsärzte ab 2008 mit festen Punktwerten rechnen könnten: Wie viel Geld dafür zur Verfügung stehen wird, ist völlig offen – und damit auch die zu erwartende Höhe der festen Punktwerte. Die von Ärzten angepeilte Zielmarke – 5,11 Cent je Punkt – ist für Politik und Krankenkassen kein Thema. Das würde zirka 8 Mrd. Euro jährlich kosten.

Mehr Pauschalen –<ls />aber zu...

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