How not to be perfect …

Autor: Dr. Cornelia Tauber-Bachmann

Vielleicht habe ich seit einem sehr interessanten Kongressbesuch in der „Neuen Welt“, der wir ja gesellschaftlich in Riesenschritten nacheilen, eine besondere Sensibilität für Themen entwickelt, die die Gesundheit von Ärzten selbst betreffen. Aber beim Studieren von Fachzeitschriften stechen mir zunehmend Beiträge ins Auge mit Überschriften wie „Arzt in der Krise“, „Suchterkrankungen bei Ärzten“, „Burn-out und was Sie dagegen tun können“.

Dass es mittlerweile Klinikabteilungen gibt, die sich speziell mit (psychischen) Erkrankungen von Kollegen und Kolleginnen befassen, zeigt mir, dass der Bedarf offensichtlich da ist. Aber das betrifft ja nicht mich, oder?

Ein freier Tag und schon zerren alle an mir ...


Da fällt mir der heutige Morgen ein, ein Samstagmorgen. Die Praxis ist zu, kein Notdienst, ich kann den Tag also geruhsam angehen lassen:
Nachdem ich trotz einsetzenden Regens ganz gesundheitsbewusst, aber ungemütlich mit dem Fahrrad Brötchen für die Familie besorgt habe, trudelt einer nach dem ande­ren zum Frühstück ein. Ganz neben­bei erfahre ich, dass mein Mann heute natürlich keine Zeit hat, das Holz in der Garage...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.