Hüftschmerzen: Sehnen ins Visier nehmen!

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Beim Testen der Abduktion in Seitenlage ist die korrekte Position des Beckens wichtig: Eine zu große Kippung nach ventral kann das Ergebnis verfälschen, da der M. gluteus maximus dann bei der Bewegung mithilft (Abb. links). Eine spontane vermehrte Außenrotation des Beins kann durch eine Schwäche des M. gluteus medius bedingt sein (Abb. rechts). © MT Archiv

Tendinopathien der Hüfte sind nicht immer leicht zu diagnostizieren, weil sie selten isoliert vorkommen und die Untersuchung teilweise schwierig ist. Häufig lassen sie sich jedoch mit konservativen Maßnahmen gut behandeln.

GTPS (Greater-Trochanteric-Pain-Syndrome): Betroffene berichten typischerweise über einen lateralen Hüftschmerz mit schmerzhaftem Druckpunkt über dem Trochanter major. Er wird verstärkt durch statische Belastung (z.B. langes Stehen) oder intensive Bewegung und kann bis zum Knie ausstrahlen. Auch die Adduktion und Außenrotation gegen Widerstand können Schmerzen bereiten, schreiben Dr. Christian Macke und Kollegen von der Klinik für Unfallchirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Konservative Therapie mit NSAR und Physio

Die Inzidenz des GTPS beträgt 10–25 %, Frauen sind viermal so häufig betroffen wie Männer. MRT-Aufnahmen zeigten, dass beim GTPS vor allem die Sehnen eine...

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