Husten: Differenzialdiagnose nach AHA-Prinzip

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Husten sollte nicht als Lappalie genommen, sondern „artgerecht” behandelt werden: An den produktiven Husten gehört ein Hustenlöser, an den trockenen Reizhusten ein Hustenstiller – schon damit daraus kein sich selbst unterhaltendes Symptom wird.

Husten ist eben nicht gleich Husten, so Professor Dr. Jürgen Fischer, Chef der Pulmologie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, bei einem Presse-Workshop. Für die Differenzierung empfahl er das AHA-System: A wie Auswurf? Falls ja, handelt es sich um produktiven Husten. H wie Husten – wenn ja, wie lange? Jeder Husten, der länger als drei Wochen dauert, gehört in ärztliche Betreuung, ab acht Wochen gilt Husten als chronisch. A wie Atemnot – falls ja: anfallsweise Atemnot spricht für Asthma, belastungsinduzierte, über Jahre progrediente, für COPD.

In der symptomatischen Behandlung hat sich zur Hustenlösung Ambroxol (z. B. Mucosolvan®) bewährt, das Sekretolyse und Sekretomotorik verbessert und die...

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