Husten, Schnupfen und Heiserkeit - trotzdem ins Büro?

Autor: Christine Vetter

Erst seit zwei Monaten hat Melanie den neuen Job in der Anwaltskanzlei. Ausgerechnet am Montagmorgen kratzt der Hals, die Augen tränen und die junge Anwaltsgehilfin schnieft fast ununterbrochen. Was tun? Ins Büro und die Kollegen anstecken? Ab wann ist Rücksicht auf Gesundheit und Kollegen angesagt?, stellt sich die Frage an den Facharzt.

 

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - mit erstaunlicher Regelmäßigkeit werden wir in unseren Breitengraden von diesen Symptomen geplagt. Schuld daran sind Erkältungsviren: Besonders wenn wir uns „verkühlen“, haben sie ein leichtes Spiel. Solange sie sich auf die Atemwege beschränken und „nur“ ein unangenehmes Kratzen im Hals und Schnupfen hervorrufen, braucht man sich um eine nachhaltige Gesundheitsstörung keine Sorgen zu machen. Die Beschwerden klingen nach wenigen Tagen meist von allein wieder ab, erklärt Dr. Mathias Dietrich aus Oldenburg, Facharzt für Arbeitsmedizin.

Der Volksmund weiß es aus Erfahrung: eine Erkältung läuft in der Regel innerhalb von 9 Tagen ab. Dabei kommt es meist am 2. Tag nach der Infektion zu sich steigernden Kopf-, Hals- sowie Gliederschmerzen und Schnupfen, am 6. Tag setzt der Husten ein, der allmählich in trockenen Reizhusten überhgeht.

Überanstrengung unbedingt meiden!

Anders sieht das aus bei Fieber - und das beginnt bei Erwachsenen bereits ab 38 Grad...

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