Hustenmittel lindert Trichotillomanie

Autor: rft

Das eigentlich als Hustenmittel bekannte N-Acetylcystein wirkt offenbar auch gegen Trichotillomanie.

In einer doppelblinden Pilotstudie mit 50 Betroffenen nahm die eine Hälfte zwölf Wochen lang die Aminosäure (1,2 bis 2,4 g/d) ein, die andere Placebo. Die haarschädigenden Zwangssymptome wurden mit zwei verschiedenen Scores gemessen, beide ergaben einen signifikanten Vorteil zugunsten von N-Acetylcystein. 56 % der Verumpatienten schätzten ihre Beschwerden als gut oder sehr gut gebessert ein (Placebo 16 %). Damit wäre das gut verträgliche Medikament ähnlich wirksam wie die Verhaltenstherapie, schreiben die Studienautoren aus Minneapolis. Ein Ansprechen war erstmals nach neun Wochen erkennbar. 

Jon E. Grant et al., Arch Gen Psychiatry 2009; 66 (7), 756–763

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.