Hygienewahn produziert Monster-Keime

Autor: CG

Weil‘s der Deutsche gern keimfrei hat, bestücken findige Hersteller Waschmittel, Deos, Zahnpasta und sogar Textilien mit Bakterienkillern wie Triclosan. Ein gefährlicher Trend, warnen Fachleute.

„Triclosan gehört nur in die Klinik und die Arztpraxis!“, schreibt das Bundesinstitut für Risiko-Bewertung (BfR) in seiner Pressemitteilung. In Desinfektionsmitteln leistet der antibakterielle Wirkstoff wertvolle Dienste. Doch immer häufiger wird es im nichtärztlichen Bereich verwendet. In Reinigungsmitteln, Kosmetika, Kleidung etc. soll Triclosan Bakterien den Garaus machen. Doch in diesen Produkten werden nur niedrige Konzentrationen erreicht. Statt Bakterien zu beseitigen, sorgt Triclosan hier dafür, dass nur die resistenten Keime überleben. Der breite Einsatz könnte laut BfR sogar Resistenzen gegen andere Antibiotika provozieren.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.