Hyperplasie, dampf ab! Welche minimalinvasiven Verfahren die Prostata kleinkriegen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Beim benignen Prostatasyndrom helfen meist auch schon minimalinvasive Verfahren. © fotolia/vchalup

Warum die Prostata transurethral resezieren lassen, wenn sich die benigne Hyperplasie auch minimalinvasiv behandeln lässt? Ein Urologe beleuchtet den Stellenwert von Vaporisation, Embolisation und Co.

Die transurethrale Resektion (TURP) bleibt zwar die Methode der Wahl, aber insgesamt befinden sich die invasiven Therapien des benignen Prostatasyndroms auf dem Rückzug. Vor allem transurethrale Enukleationen werden zunehmend häufiger durchgeführt, erklärte Privatdozent Dr. Dr. Matthias­ Oelke­, Klinik für Urologie der Universität Maastricht. Wichtig für die Therapieentscheidung: Die TURP liefert laut einer aktuellen Metaanalyse bei Patienten mit Obstruktion bessere Ergebnisse als ohne. Deshalb sollte man Männer mit kleiner Vorsteherdrüse (< 30 ml) urodynamisch untersuchen, um operative Eingriffe bei fehlender Obstruktion zu vermeiden.

Grünes Laserskalpell bessert Symptome für zehn Jahre

...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.