Hypertonie: Wer profitiert von der renalen Denervation?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Längst nicht jede angeblich therapierefraktäre Hypertonie ist tatsächlich ein Fall für die renale Denervation. Oft finden sich bei genauerer Diagnostik sehr wohl behandelbare Faktoren.

Laut der aktuellen Definition liegt eine therapierefraktäre Hypertonie vor, wenn der Blutdruck trotz Dreifachtherapie (maximal dosiert, inklusive Diuretikum) bei der Praxismessung immer noch ≥ 140/90 mmHg beträgt oder erst mit vier oder mehr Antihypertensiva die Zielwerte erreicht werden.

Fünf Auslöser der Pseudoresistenz

Statt der störanfälligen Praxismessungen würde Professor Dr. Bernd Sanner vom Agaplesion Bethesda Krankenhaus in Wuppertal lieber den Grenzwert der Langzeitmessung (≥ 130/80 mmHg) zur Definition heranziehen. Auch die Prävalenz der therapierefraktären Hypertonie liegt seiner Meinung nach niedriger als die oft angegebenen 10 bis 15 %. Denn Pseudoresis­tenzen sind keine...

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