Hypothyreose früh und gezielt behandeln

Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Fast magisch dominiert ein Laborparameter die Diskussionen über Diagnostik und Therapie der Hypothyreose: der TSH-Serum­wert. Unbestritten gilt der TSH-Spiegel als empfindlichster Marker für die Versorgung des Körpers mit Thyroxin. Doch wo liegt die Interventionsschwelle für eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen?

 

Über den Referenzbereich des TSH-Serumwertes wird lebhaft diskutiert. Die untere Grenze liegt unbestritten bei 0,3 bis 0,4 mU/l. Der bisher etablierte, obere Grenzwert von 4,0 bis 4,5 mU/l scheint neueren Studiendaten zufolge zu hoch angesetzt zu sein: Diskussionen sind entfacht, die obere Normgrenze auf 2,5 mU/l abzusenken. Folglich würde man Betroffene mit TSH-Serumwerten zwischen 2,5 und 4,5 mU/l als „nicht ganz schilddrüsengesund“ bezeichnen (Abbildung).

Die Diagnose Hypothyreose erfordert eine individualisierte Substitutionstherapie.

 

Doch nicht Laborwerte werden behandelt, sondern Menschen mit Vor- und Begleiterkrankungen, bestimmten Lebensgewohnheiten sowie einer spezifischen...

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