HzV / KV: Hausärztin rechnete irrtümlich 30 000 Euro zu viel ab

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

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Dass die Hausärztin aus dem Würzburger Landkreis über sieben Quartale hinweg rund 30 000 Euro Honorar zu viel kassiert hatte, sei ihr nicht aufgefallen, entschuldigte sich die Kollegin vor Gericht.

Normalerweise würde die Praxis-Software anzeigen, wenn ein Fehler vorläge. Angeklagt wurde die Ärztin, weil sie Leistungen einmal über das KV-System und einmal über die HzV abgerechnet hatte.

Über den Fall der 52-jährigen Haus­ärztin berichteten unter anderem die Main Post und die Fränkischen Nachrichten. Demnach soll die Haus­ärztin aus allen Wolken gefallen sein, als die Kripo bei ihr anrief und ihr mitteilte, dass gegen sie wegen Betrug ermittelt würde.

Laut Main Post soll die Hausärztin nicht alleine dastehen: Von rund 7000 bayerischen Hausärzten hätten etwa 2500 bei der HzV neben der KV-Abrechnung nicht mehr durchgeblickt oder absichtlich gemogelt. Das soll ein für den Betrug in...

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