Im Auslandsurlaub verletzten Mitreisenden versorgt - wer zahlt?

Autor: Anke Thomas

Auch im Urlaub kann den Arzt die Arbeit einholen - sofortige Hilfe ist jederzeit selbstverständlich. Aber gibt es auch Honorar dafür?

Behandelt ein zufällig anwesender Arzt im Ausland einen Verletzten, so Rechtsanwalt Maximilian Guido Broglie, erwächst daraus nicht automatisch ein Liquidationsrecht.

Während einer Rundreise durch Jordanien erlebte eine Kollegin, was jedem Arzt im Urlaub passieren kann: Ein 84-jähriger Mitreisender stürzte in der Wüste und verletzte sich schwer am Bein. Die Ärztin versorgte den alten Herrn, kühlte die Verletzung provisorisch und gab ihm passende Medikamente. Zurück im Hotel kümmerte sie sich weiter mehrere Tage lang bis zum Ende des Urlaubs professionell um den Patienten (Kompressionsverband, Schmerzmittel).

Krankenversicherung: Ärztin hat ohne „Erlaubnis“ praktiziert!

Zu Hause...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.