Im Dreivierteltakt für Demenzpatienten

Autor: wk

Mit einem dementen Angehörigen einfach mal eine Runde tanzen? Das mag komisch klingen. Chefarzt Professor Reto Kressig hat damit in der Memory Clinic in Basel überraschend gute Erfahrungen gemacht: Die Betroffenen leben auf und sind

weniger gereizt.

Mit den Tanzübungen mit Demenzpatienten verhält es sich ähnlich wie mit den Kinderreimen, zu denen im Takt mit dem Spielkameraden in die Hände geklatscht wird: Wenn Hören, Sehen und Berührung zusammenkommen, geht die Erfahrung tiefer. Deshalb werden in der Memory Clinic Freiwillige hinzugezogen und Demenzbetroffene gemeinsam mit Patienten der geriatrischen Klinik, an die die Tageseinrichtung angeschlossen ist, gemeinsam unterrichtet.

Neben dem Tanz zu bekannten Melodien und Rhythmen eignet sich insbesondere die „Dalcroze-Rhythmik“ als musikalische Bewegungsform. Sie wurde von dem Schweizer Musikpädagogen Emile Jaques-Dalcroze Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt. Er variierte verschiedene...

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