Im Notfall die Wirkung von NOAK umkehren

Medizin und Markt Autor: Leonie Burggraf

Spezifisches Antidot hebt Gerinnungshemmung durch Dabigatran schnell auf . © Fotolia/phonlamaiphoto

Die direkten oralen Antikoagulanzien setzen sich in der Praxis immer mehr durch. Doch was tun, wenn ihre Wirkung in der Notfallsituation schnell aufgehoben werden muss? Auf Basis einer Interims­analyse wurde Idarucizumab – das Antidot zu Dabigatran – bereits zuge­lassen. Nun bestätigen die finalen Studienergebnisse seine Wirkung.

Es gibt viele Gründe, warum bei antikoagulierten Patienten die Gerinnungshemmung manchmal rasch aufgehoben werden muss. Sie reichen von Infektionen über Knochenbrüche bis hin zur Appendizitis, verdeutlichte Professor Dr. Elaine Hylek, Thrombosis and Anticoagulation Service, Boston Medical Center. Ein wirksames Gegenmittel sollte im Notfall nicht nur schnell und effektiv wirken, sondern auch einfach zu handhaben und speziell auf das „neue“ orale Antikoagulans (NOAK) zugeschnitten sein, betonte Dr. Steve Austin vom Haemostasis Centre am St. George's University Hospital in London.

Mit Idarucizumab (Praxbind®) steht für Dabigatran als einzigem NOAK ein Antidot zur Verfügung. In der...

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