Immer mit genauen Zahlen argumentieren!

Jede Patientin sollte auch über die unerwünschten Wirkungen der HRT wie erhöhtes Thrombose- und Brustkrebsrisiko aufgeklärt werden. Dabei ist allerdings wichtig, dass Sie Ihrer Patientin die genauen Zahlen nennen, damit sie das Risiko auch einschätzen kann, unterstrichen die Experten.

Hinsichtlich Thromboserisiko sollte die Patientin wissen: Bei nicht substituierten Frauen erleidet eine von 10 000 Frauen eine venöse Thrombose pro Jahr, unter der Hormongabe können zwei bis vier von 10 000 Frauen eine venöse Thrombose pro Jahr entwickeln. Traten in der Familie gehäuft Thromboembolien auf, "lasse ich ausnahmsweise eine hämostaseologische Untersuchung durchführen", so Prof. Braendle.

Angst vor Brustkrebs am größten

Obwohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen stehen, ist die Angst der Frauen vor einem Mammakarzinom meist größer. Deshalb sollte mit der Patientin sehr ausführlich über das Brustkrebsrisiko gesprochen werden.

Nach den...

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