Immunmodulation ist die Basis

Autor: Md

In der Initialtherapie der schubförmigen MS haben die Beta-Interferone Konkurrenz bekommen. Nach Auffassung der Experten gilt heute Glatirameracetat als gleichberechtigte Alternative.

Moderne MS-Therapeutika sollen das Immunsystem möglichst spezifisch modulieren und damit den progredienten Krankheitsprozess selektiv abschwächen und verlangsamen. Dies kann u.a. dadurch gelingen, dass überaktive T-Helferzellen vom Typ Th1 gebremst werden, die via entzündungsfördernder Zytokine die Markscheiden schädigen, erklärte Professor Dr. Hans-Peter Hartung von der Neurologischen Universitätsklinik Düsseldorf.

Genau hier greift das synthetische Polypeptid Glatirameracetat (Copaxone®) an, das in seinem Aminosäureverhältnis dem myelinbasischen Protein, einem Hauptbestandteil des Myelins, vergleichbar ist. Es induziert einen Shift von den Th1- zu den Th2-Zellen hin. Spezifische...

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