Impfen hält plötzlichen Kindstod fern

Autor: rft

Immer wieder tauchen Befürchtungen auf, Impfen könne den plötzlichen Kindstod begünstigen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall, wie jetzt eine Metaanalyse belegt.

 

Die Autoren berücksichtigten neun Fallkontrollstudien zur Säuglingsimpfung, alle waren bis zum Jahr 2006 publiziert worden. Die Multivarianzanalyse zeigte klar: Impfen halbiert die Inzidenz des plötzlichen Kindstods (SIDS). Auch in der ersten Woche nach der Impfung traten keine vermehrten Todesfälle auf. Einen großen Anteil am positiven Effekt hat wahrscheinlich die Keuchhustenvakzine. Denn Pertussis kann bei Säuglingen tödliche Apnoen auslösen, die leicht mit SIDS verwechselt werden, so Privatdozentin Dr. Mechtild Vennemann vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin.

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