Impfung gegen Krebs: Für junge Frauen bald Standard?

Autor: Manuela Arand

Zum ersten Mal hat die Forschung gezielt Impfstoffe entwickelt, um einen von Viren ausgelösten Krebs zu bekämpfen: Die Impfung erzeugt eine Immunität gegen jene Typen des Humanen Papillomavirus, die für mehr als 70 % aller Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind.

Es gibt mehr als 100 Typen von Humanen Papillomaviren (HPV), die ganz unterschiedliche Erkrankungen auslösen können. Etwa 40 davon befallen die Schleimhäute und verursachen dort meist relativ harmlose Folgen – Warzen und andere gutartige Gewächse. Einige jedoch, vor allem die HPV-Typen 16 und 18, können auch bösartige Tumoren wachsen lassen. Betroffen sind davon in erster Linie Frauen: Bei ihnen kann die HPV-Infektion Gebärmutterhalskrebs auslösen. Das Pendant beim Mann ist der Peniskrebs, der aber sehr viel seltener vorkommt.

Krebs erst viele Jahre nach Infektion

Die gefährlichen HP-Viren werden vor allem beim Sex übertragen. Bis eine HPV-Infektion zu Gebärmutterhalskrebs (medizinisch:...

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