Implantat-Ruptur bei Mammographie

33 mal sind der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) innerhalb von neun Jahren Rupturen von Brustimplantaten während einer Mammographie gemeldet worden. Im gleichen Zeitraum wurden in der Literatur weitere 17

 

iatrogene Implantatläsionen dokumentiert.

Damit bergen Augmentationsplastiken der Mamma, egal ob mit Silikon-, Kochsalz- oder Soja-Implantat, nicht nur ein höheres Risiko, Mammakarzinome zu übersehen oder zu spät aufzudecken. Das Ruptur-Risiko scheint übrigens besonders hoch bei Implantaten zu sein, die bereits mehr als fünf Jahre in situ sind: Schon 700 bis 800 mmHg (15 psi) Kompressionsdruck können bei diesen zur Ruptur führen, während erst ein Jahr implantierte Kunstbrüste einem Druck bis zu 1500 mmHg (30 psi) Stand halten.

Der FDA-Report bestätigt zudem, dass bei Mammographien 22 bis 83 % des normalerweise darstellbaren Mammaparenchyms von solchen Implantaten zumindest partiell verdeckt werden, also die Aufnahmen nur sehr...

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