In Deutschland leidet ca. 1 Mio. Menschen an mittelschwerer bis schwerer Demenz.

Autor: kß

Nur bei frühzeitiger Diagnose hat die Therapie Aussicht auf Erfolg. Eine Demenz äußert sich in alltagsrelevanten Defiziten des Gedächtnisses und mindestens einer weiteren höheren Hirnleistung wie Sprache, Handeln oder Raumko¬gnition, so Professor Dr. CLAUS-W. WALLESCH von der Neurologischen Universitätsklinik Magdeburg auf einem Presseworkshop des Unternehmens Merz im Rahmen des Deutschen Neurologenkongresses.

Noch immer gibt es bei der Demenz sowohl therapeutische Nihilisten als auch monomane Pharmakotherapeuten, bedauerte Professor Dr. HANS FÖRSTL vom Klinikum rechts der Isar der TU München. So werde mitunter verkannt, dass die Effekte glutamaterger und cholinerger Pharmaka klinisch messbar sind. Allerdings werde oft auch nicht bedacht, dass eine Behandlung mit Antidementiva durch weitere medizinische und psychosoziale Interventionen flankiert werden muss.

Direkt in die Pathophysiologie des M. Alzheimer greifen die Cholinesterasehemmer und der NMDA-Antagonist Memantine (z.B. Axura®) ein. Sowohl bei M. Alzheimer als auch bei vaskulärer Demenz stabilisiert Memantine die klinische Symptomatik durch...

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