Individuelle Therapie beim Zervix-Karzinom

Autor: gb

Nach FIGO wird die Operationsindikation beim Zervixkarzinom Stadium Ia2 bis IIb alleine anhand der klinischen Untersuchung gestellt. Das führt zu einer beträchtlichen Über- oder Unterbewertung des Tumorstadiums. Durch ein intraoperatives laparoskopisches Tumorstaging kann das diagnostische und operative Vorgehen optimiert und die Therapie individueller auf die Patientinnen ausgerichtet werden. So die Erfahrung von Kollegen in Jena.

So hilfreich die Stadieneinteilung nach FIGO beim Zervixkarzinom sein mag, ein Mangel ist und bleibt: Die Klassifikation - und damit die Indikationsstellung zum therapeutischen Vorgehen - erfolgt ausschließlich anhand klinischer Befunde, etwa der gynäkologischen Untersuchung und der Zysto- und Rektoskopie. "Prognostisch relevante Faktoren wie Lymphknotenstatus, Befall der Nachbarorgane sowie die intraabdominale Tumoraussaat werden nicht berücksichtigt", sagte Dr. Christhardt Köhler von der Universitäts-Frauenklinik Jena auf der 14. Fortbildungstagung für praxisorientierte Therapie in Geburtshilfe und Gynäkologie in Zürs am Arlberg.

CT und MRT reichen nicht zum Staging

Das relativ starre...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.