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COPD und Asthma Inhalieren, aber richtig

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Wenn Patienten Koordinationsprobleme haben, kann ein Spacer hilfreich sein. Wichtig bei der Auswahl: Immer den Spacer verwenden, den der Hersteller des Dosieraerosols empfiehlt. Wenn Patienten Koordinationsprobleme haben, kann ein Spacer hilfreich sein. Wichtig bei der Auswahl: Immer den Spacer verwenden, den der Hersteller des Dosieraerosols empfiehlt. © Keith Frith – stock.adobe.com

Die Wirksamkeit inhalativer Medikamente gegen Asthma und COPD hängt entscheidend von deren korrekter Anwendung ab. Das klingt banal, ist es aber in der Praxis keineswegs.

Wie gut sich ein inhalativer Wirkstoff in der Lunge ablagert, hängt vor allem von der Partikelgröße, dem Atemmanöver und der Atemwegsanatomie ab. Große Partikel (5–10 µm) enthalten zwar ggf. mehr Wirkstoff, können aber aufgrund ihrer Trägheit Richtungsänderungen im Bronchialsystem nicht folgen und landen deshalb schon an der Rachenwand oder der Wand zentraler Atemwege, so Dr. Peter Haidl, Fachkrankenhaus Schmallenberg. Das kann z.B. bei inhalativen Steroiden zu lokalen Nebenwirkungen führen. Teilchen unter 1 µm gelangen dagegen ungehindert bis in den Alveolarraum, werden dort aber kaum deponiert, sondern überwiegend wieder abgeatmet.

Den Atem für mindestens fünf Sekunden anhalten

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