Inkontinenz oder zweites Kind?

Autor: Rd

Entbindet eine Erstgebärende per Kaiserschnitt statt vaginal, verdoppelt sich das Risiko, dass es bei der nachfolgenden Schwangerschaft ab der 39. Woche zum intrauterinen Fruchttod kommt.

Diesen Zusammenhang stellten britische Gynäkologen bei einer Analyse von über 120 000 Schwangerschaftsverläufen fest. Verminderte Uterusdurchblutung als Folge der intraoperativen Gefäßligaturen oder Probleme bei der Einnistung des Fetus bzw. der Adhäsion der Plazenta durch die Narbe in der Gebärmutter könnten dafür verantwortlich sein, so die Studienautoren im "Lancet".

Sie plädieren dafür, Frauen vor einer Wunsch-Sectio auch über die potenziell negativen Folgen des Eingriffes für weitere Schwangerschaften aufzuklären. Zudem sollten Gynäkologen erwägen, bei Zweitgebärende, die bereits einen Kaiserschnitt hinter sich haben, das zweite Kind noch vor der 39. Woche per Sectio zu entbinden.

Nach...

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