Innovations-Hürden gegen Patienten

Autor: khb

GKV-Zwangsrabatt und Preisstopp für neue Arzneimittel, Festbeträge für patentgeschützte Schrittinnovationen, eine "Positivliste" erstattungsfähiger Arzneien und obendrein noch eine zusätzliche Kosten-Nutzen-Bewertung von Innovationen - diese Politik der Bundesregierung kommt Patienten, Ärzten und dem Forschungsstandort Deutschland teuer zu stehen, befürchtet die forschende Pharmaindustrie.

Statt eines freundlichen Kopfnickens registriert Dr. Karl H. Schlingensief in diesen Tagen schon mal ein bedauerndes Kopfschütteln, wenn er die Konzernzentrale in Basel besucht. Grund der bezeichnenden Geste sind die Pläne der deutschen Regierung zur Senkung der Arzneimittelausgaben in der GKV. Dr. Schlingensief ist Vorstandschef der Hoffmann-La Roche AG, Grenzach-Wyhlen, einem der großen Pharmaunternehmen hier zu Lande mit einem bedeutenden Forschungszentrum im oberbayerischen Penzberg. Roche ist weltweit und in Deutschland Marktführer bei der medikamentösen Krebstherapie - zum Beispiel mit dem Brustkrebspräparat Herceptin, das bei bestimmten Tumortypen einen therapeutischen Durchbruch...

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