Insulinanaloga mit Mehrkostenbremse

Autor: Cornelia Kolbeck

Insulinanaloga, die teurer als Humaninsulin sind, sollen die gesetzlichen Krankenkassen nicht erstatten, meint der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Eine Lösung sind hier Arzneimittelrabattverträge – oder sogenannte Mehrwertverträge, wie das Beispiel des Unternehmens Sanofi-Aventis zeigt.

Der Arzneimittelhersteller ist nach der Bewertung langwirksamer Analoga durch das IQWiG und noch vor einem entsprechenden Beschluss des G-BA auf die Krankenkassen zugegangen und hat ihnen Mehrwertverträge angeboten. Mit 88 Kassen wurden inzwischen solche Vereinbarungen getroffen; im Kern geht es um eine Kostenausgleichsgarantie.

Einsparungen gleichen den höheren Preis aus

Das Unternehmen sichert zu, beim Blutzuckermanagement mit Insulin glargin (Lantus®) im Vergleich zu intermediär wirkendem Humaninsulin entstehende Mehrkosten zu übernehmen. „Wir sind allerdings der Überzeugung, dass der Kostenausgleich in der Regel nicht zum Tragen kommt, da die Behandlung auf Kassenebene kostenneutral...

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