Interferon stärkt die Pumpe

Autor: SK

Kann man eine dilatative Kardiomyopathie kausal behandeln? Ja, meinen deutsche Forscher. In vielen Fällen liegt der Herzinsuffizienz nämlich eine chronische Entzündung zu Grunde, und die lässt sich angehen.

Die Prognose der Herzinsuffizienz auf dem Boden einer dilatativen Kardiomyopathie ist mit einer Fünfjahresmortalität von 50 % schlecht. Bisher konnte man mit Betablockern, ACE-Hemmern, Digitalis und Diuretika lediglich symptomatisch behandeln. Neue Erkenntnisse zur Pathogenese lassen nun hoffen, dass die antientzündliche Therapie für viele Patienten eine kausale Behandlungsoption darstellt.

Chronischer Entzündung Einhalt bieten

Der dilatativen Kardiomyopathie geht häufig eine akute Virusmyokarditis voraus. Reicht die zelluläre Abwehr nicht aus, um die Erreger zu eliminieren, persistieren diese im Myokard. Doch auch wenn das Virus erfolgreich eliminiert wurde, kann ein chronischer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.