Internet kuriert Nebenschilddrüse

Autor: Rd

Wie behandelt man einen postoperativen Parathormonmangel? 15 Ärzten hatte sich ein 65-Jähriger im Laufe von 40 Jahren anvertraut, und die verpassten ihm ca. 40 000 Injektionen! Völlig unnötig. Die richtige Therapie funktionierte dann auch oral.

Mit einer subtotalen Schilddrüsenentfernung mehr als 40 Jahre zuvor begann die leidvolle Krankengeschichte des Mannes. Da die Operation die Nebenschilddrüsen in Mitleidenschaft gezogen hatte, kam es zum Kalziummangel, der schwere Tetanien sowie Parästhesien auslöste. Der Hausarzt spritzte bis zu viermal täglich Kalzium, was die Symptomatik aber keineswegs zum Verschwinden brachte. Dennoch wurde diese Therapie von insgesamt fünfzehn Kollegen - einschließlich Urlaubsvertretern und Notärzten - über 40 Jahre fortgeführt. Durch die etwa 1000 Injektionen pro Jahr waren die Kubitalvenen des Mannes mittlerweile derb und knotig.

Bei einer Internetrecherche stieß der Patient schließlich auf einen...

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