Intoxikation tarnte sich als akuter Schlaganfall

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Bei einem 65-Jährigen mit neu aufgetretener Sprachstörung und Schwäche im linken Arm dachte man sofort an einen Schlaganfall. Die Hirndurchblutung war aber nicht sein Problem.

Schon im CT mit Angiographie, das kurz nach Beginn der Symptomatik vorgenommen wurde, ließen sich keine Anzeichen einer zerebralen Ischämie oder Blutung erkennen. Weitere CT-Perfusionsuntersuchungen oder ein MRT waren nicht durchführbar, da der Patient eine zunehmende motorische Unruhe entwickelte.

Schlaganfallsymptomatik trotz fehlenden Ischämiezeichen

Um keine wertvolle Zeit zu verlieren, entschlossen sich die Ärzte vom Kantonsspital St. Gallen trotzdem zu einer systemischen Thrombolysetherapie. Diese Therapie schien das Problem aber nicht zu lösen. Die Schwäche des linken Arms ging unter der Behandlung zwar etwas zurück, die Sprachstörung nahm aber genau wie die psychomotorische Unruhe...

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