Irbesartan darf jetzt auch die Niere beschirmen

Autor: bk

Der AT1-Antagonist Irbesartan hat eine neue Indikation: Es ist das erste Medikament, das in der Europäischen Union zur Behandlung der Nierenerkrankung bei hypertensiven Typ-2-Diabetikern als Teil einer blutdrucksenkenden Therapie zugelassen ist, teilten die Firmen

 

Bristol-Myers Squibb und

 

Sanofi-Synthelabo mit.

Ausschlaggebend für die erweiterte Zulassung war das aus zwei klinischen Studien bestehende PRIME*-Programm. In IRMA-2** und in IDNT*** hatte man den Effekt von Irbesartan (AprovelTM, KarveaTM) bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck in frühen und in späteren Stadien der diabetischen Nephropathie untersucht. Die Ergebnisse waren bereits im vergangenen Herbst im New England Journal of Medicine publiziert worden. Danach reduzierte die zweijährige Behandlung mit 300 mg/d Irbesartan bei Patienten mit Mikroalbuminurie das Risiko für eine manifeste diabetische Nephropathie im Vergleich zu Plazebo um 70 %. Bei Patienten, die zum Studienbeginn bereits eine Proteinurie aufwiesen, ließ...

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