Ist Ihr Patient vielleicht ein Hypochonder?

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: wikimedia/Loeba; wikimedia/Hohum; wikimedia/David Shan

Nervig bis ärgerlich finden viele Kollegen den Umgang mit Hypochondern. Angesichts einer Prävalenz von bis zu 8,5 % in Hausarztpraxen kann man diesen Patienten aber schwerlich aus dem Weg gehen. Erfolge erzielen Sie in nur, wenn Sie die Diagnose sicher stellen, Gespräche adäquat lenken und die richtigen therapeutischen Wege finden. Mehr dazu erfahren Sie in unserer dreiteiligen Serie.

Ein typischer Patient könnte sich wie folgt präsentieren: Ein 45-Jähriger bittet Sie um Überweisung zur Koloskopie. Viermal hat er sich schon spiegeln lassen, doch jetzt spielt sein "alter" Hausarzt nicht mehr mit. Doch der Mann ist in Not, denn er befürchtet, an Darmkrebs zu leiden. Schicken Sie ihn nun erneut zum Gastroenterologen? Oder diagnostizieren Sie eine pathologische Krankheitsangst und stellen damit die therapeutischen Weichen neu?

Symptome müssen über ein halbes Jahr hinweg bestehen

Angst vor Krankheiten kennt jeder, doch ab wann diese Sorgen pathologisch werden, wissen viele Kollegen nicht genau. Um diese Grenzfindung zu erläutern, holte Privatdozent Dr. Rainer Schäfert von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.