Ivabradin zum Betablocker bessert Leben und Überleben

Autor: Dr. Wiebke Kathmann, Foto: thinkstock

Je höher die Herzfrequenz, desto schlechter ist die Prognose, Belastungsfähigkeit und Lebensqualität von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Wird der Puls dagegen in den Zielbereich gesenkt, bessern sich alle Parameter signifikant.

Die positiven Effekte einer Frequenzreduktion mit dem If-Kanal-Hemmer Ivabradin zeigt die SHIfT-Studie*. Darin wurden gut 6500 chronisch herzinsuffiziente Patienten (NYHA II-IV) mit einer Ejektionsfraktion von max. 35 % und einer Frequenz von mindestens 70 Schlägen pro Minute, die sich alle im Sinusrhythmus befanden, placebokontrolliert mit Ivabradin (max. 2 x 7,5 mg/d) zusätzlich zur Standardtherapie inkl usive Betablocker behandelt.


Patienten mit einem Ausgangs-Ruhepuls von ≥ 75 bpm profitierten besonders von dem nun auch zur Therapie bei Herzinsuffizienz zugelassenen Wirkstoff, wie eine Subanalyse ergab: Die Gesamtmortalität war nach knapp zwei Jahren um signifikante 17 % niedriger,...

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