Jede Schwangere zum HIV- und HBV-Test

Autor: SK

Die Schwangerschafts-Vorsorge wird in Deutschland nicht ernst genug genommen. Immer noch halten manche Ärzte HIV- und HBV-Test für entbehrlich. Ausbaden müssen dies die infizierten Neugeborenen.

Pro Jahr werden hier zu Lande 200 HIV-infizierte Babys geboren. In einer Untersuchung an 68 HIV-Patienten, die alle nach 1994 zur Welt kamen, stellte sich in 49 Fällen die Vorsorge als ungenügend heraus. 29-mal war in der Schwangerschaft gar kein HIV-Test erfolgt. Bei den übrigen 20 Kindern hatten die Ärzte falsche Konsequenzen aus der Diagnose gezogen. Und das, obwohl es heute durch geeignete Schwangerschaftsbetreuung und vorbeugenden Maßnahmen unter der Geburt gelingt, das HIV-Übertragungsrisiko aufs Kind auf 1,7 % zu senken, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Impfung verhindert chronische Hepatitis

Auch das Hepatitis-B-Screening nehmen die Kollegen zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.