Jede zweite Insulindosis weltweit kommt aus Seeland

Autor: Dr. Angelika Bischoff, Foto: Novo Nordisk

50% des weltweit verbrauchten Insulins kommen von der dänischen Insel Seeland. In dem Städtchen Kalundborg betreibt das Unternehmen Novo Nordisk eine Produktionsstätte für das Hormon. Die wichtigsten Beschäftigten der Anlage heißen Saccharomyces cerevisiae.

Während in anderen gentechnischen Anlagen das Insulin von dem Bakterium Escherichia coli produziert wird, verwendet man in Kalundborg die auch als Bier- bzw. Bäckerhefe bekannten Organismen. Saccharomyces cerevisiae lassen sich gentechnisch so modifizieren, dass sie ein Molekül absondern, das bereits die dreidimensionale Struktur aufweist, die für die Insulinwirkung essenziell ist.


Die von den Hefen produzierte Substanz ist physikalisch stabiler als Insulin selbst, erklärte Dr. Mads Krogsgaard Thomsen, Vizepräsident und Chief Science Officer (CSO) des Pharmaunternehmens. Außerdem sondern die Organismen das Vorläufermolekül in vergleichsweise hoher Konzentration ab. Von diesem „Hefeprodukt“...

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