Junge Krebspatienten: Familienplanung unbedingt ansprechen

Autor: Cornelia Kolbeck

Ein Kind zu bekommen, ist auch für junge Krebspatienten oft möglich, sofern rechtzeitig vorgesorgt werden kann. © thinkstock

Wenn junge Menschen an Krebs erkranken, tritt das Thema Kinderwunsch oft erst einmal in den Hintergrund oder es wird einfach vergessen angesichts der bestehenden Therapien. Wichtig ist es deshalb, dass die behandelnden Ärzte rechtzeitig über einen möglichen Erhalt der natürlichen Fruchtbarkeit aufklären. Und die Krankenkassen müssen mitziehen.

Jona (28) berichtete bei der Pressekonfernz der Stiftung Junge Erwachsene mit Krebs über ihre Erfahrungen: „Als ich mit 25 Jahren die Diagnose Krebs erhielt, erklärten mir die Ärzte, dass ich durch die Chemotherapie meine Fruchtbarkeit verlieren und keine eigenen Kinder mehr bekommen kann.“ Sie sei ans Kinderwunschzentrum verwiesen und dort ausführlich beraten worden. Schließlich habe sie vor der Behandlung Eizellen einfrieren lassen. Das Geld dafür kam von den Eltern. Bei Christoph wurden im Alter von 31 Jahren Tumoren in Speiseröhre, Magen und Leber entdeckt. Auch hier sprangen die Eltern finanziell beim Einfrieren von Spermien ein.

Krankenkassen helfen in der Regel bei der Vorsorge...

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