Kann Cladribin die Lymphomentwicklung verhindern?

Die Zöliakie ist mit einer Inzidenz von 1:100 bis 1:200 häufig, lässt sich aber in aller Regel recht gut behandeln. Nur selten widersetzt sie sich einer kunstgerechten Therapie. Diese refraktären Formen werden in Typ 1 (normale T-Zellen) und Typ 2 (aberrante T-Zellpopulationen im Darmepithel) unterschieden. Bei Typ 2 ist die Gefahr gross, dass sich ein Lymphom mit sehr schlechter Prognose entwickelt.

Eine Arbeitsgruppe vom Rijnstate Hospital, Arnheim (NL), testete an 9 Patienten, ob Cladribin die pathologischen T-Zellpopulationen und das Risiko der Lymphomentwicklung vermindern kann. Bisher wurde die Substanz beispielsweise bei Haarzellleukämie eingesetzt. Dr. M.S. Goerres musste am UEGW die Erwartungen dämpfen.

Alle in die Studie aufgenommenen Patienten befanden sich in immunsuppressiver Therapie. Sie erhielten zusätzlich Cladribin (0,1 mg/kg über 5 Tage, alle 6 Monate, durchschnittlich 2 bis 3 Zyklen). Eine klare initiale Reaktion liessen 8 von 9 Patienten erkennen: Sie nahmen an Gewicht zu, waren weniger müde und schwach, die Frequenz ihrer Diarrhöen nahm ab. Histologisch konnte aber...

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