Kapitalismus trieb russische Männer in den Tod

Autor: AFP

Der ruppige Kapitalismus nach dem Mauerfall stresste in den ehemaligen Ostblockstaaten besonders die Männer – zeitweise verringerte sich etwa die Lebenserwartung der russischen Männer um sechs Jahre.

Der wilde Kapitalismus in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion hat in den ersten Jahren nach Ende der UDSSR die Gesundheit der Männer stärker angegriffen als die der Frauen. Laut einer Studie der Universität von Michigan fiel die Lebenserwartung der Männer in den ersten Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs um sechs Jahre. Die der Frauen hingegen zeigte zwischen 1991 und 1994 kaum Ausschläge. Die Autoren der in der Zeitschrift Evolutionary Psychology (2007, 5:411-427) veröffentlichten Studie vermuten, dass die im Kapitalismus üblichen Ungleichgewichte im sozialen Status Männer viel stärker stressten als Frauen.

"Männer werden davon zu Verhaltensweisen angestachelt, die ihrer...

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