Kapsel-Endoskopie als Lösung für Schlauchmuffel?

Autor: SK

Die Kapselendoskopie bringt Gastroenterologen zum Schwärmen: endlich kommt Licht ins diagnostische Dunkel des Dünndarms! Der Patient schluckt einfach eine verkapselte Minikamera, die dann Tausende von Bildern aus dem sonst so schwer zugänglichen Teil des Intestinums liefert. Doch ist die Methode schon reif für die Routine?

Blutungen, Entzündungen, Tumoren, aber auch Polypen soll die büroklammergroße verkapselte Kamera bei ihrer Wanderung durch den Dünndarm aufspüren. In welchem Umfang das tatsächlich gelingt, ist allerdings unklar. Bisher sind noch keine randomisierten und kontrollierten Studien publiziert, die den Wert der Methode belegen, erklärte der Gastroenterologe Professor Dr. Christian Ell von den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden gegenüber Medical Tribune. Die einzige Indikation, bei der er die Kapsel im Rahmen von Studien einsetzt, ist die Suche nach einer potenziellen Blutungsquelle im Dünndarm.

Für Magen und Kolon zu klein

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