Kassen garantieren die Wirtschaftlichkeit

Autor: REI

Noch bevor Mitte Juli der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Verordnungseinschränkung bei lang wirkenden Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 wirksam wurde, hatte das Gros der gesetzlichen Krankenkassen mit den Herstellern bereits Verträge nach § 130a Abs. 8 SGB V abgeschlossen.

Diese stellen die weitere Versorgung der Versicherten mit den Insulin­analoga sicher und dienen dazu, die tatsächlichen Mehrkosten der Kassen im Vergleich zu intermediär wirkendem Humaninsulin auszugleichen.

Ärzte sollten sich nicht davon irritieren lassen, wenn hier von „Mehrwert-“ der „Versorgungswahlverträgen“ die Rede ist. De facto wirken diese genauso wie die bei Generika üblichen Rabattverträge. „Entscheidend ist, dass der Vertrag auf Grundlage des § 130a Abs. 8 SGB V abgeschlossen worden ist“, stellt Rechtsanwalt Claus Burgardt von der Bonner Kanzlei Sträter klar. Bei solchen Verträgen ist allein die Krankenkasse dafür verantwortlich, dass dadurch die Wirtschaftlichkeit gewährleistet...

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