Kassen sollen vorab auf Regress verzichten

Autor: ks

Fast täglich werden in den Praxen Arzneimittel außerhalb der Zulassung (Off-Label-Use) eingesetzt. Das gilt ganz besonders für Kinderärzte, ist aber auch für Hausärzte in der Erwachsenenmedizin keine Seltenheit. Die Gefühlslage der verordnenden Ärzte beschreibt der Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer, der Allgemeinarzt

 

Dr. Max Kaplan, "zwischen Wahnsinn und Verzweiflung".

Der Arzt riskiert einen Regress, weil die Kassen nur zugelassene Arzneimittel bezahlen müssen. Er haftet für Komplikationen, wenn er das Präparat außerhalb der Zulassung anwendet. Er haftet aber ebenso zivil- und auch strafrechtlich, wenn er dem Patienten unter bestimmten Umständen nicht ein Mittel außerhalb der zugelassenen Indikation verordnet. Diese Situation kann den Ärzten, aber auch den Patienten nicht länger zugemutet werden, meinte Dr. Kaplan auf einer Diskussion zu diesem Thema, die vom Bayerischen Sozialministerium mit der Ärzteschaft, den Apothekern und Pharma-Unternehmen veranstaltet wurde. Es besteht gesetzgeberischer Bedarf, sagte der Kammer-Vize: "Wir Ärzte brauchen...

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