Kein Herz für Diesel: Feinstaub erhöht Gefahr für kardiale Erkrankungen

Autor: Tim Förderer

Teilchen in Abgasen lassen linken Ventrikel und Ejektionsfraktion schrumpfen. © Fotolia/WS-Design

Feinstaubteilchen, wie sie hauptsächlich von Dieselmotoren emittiert werden, schädigen das Herz und können so die Gefahr von kardialen Ereignissen, Herzinsuffizienz und Tod erhöhen.

Bei 4255 Teilnehmern einer landesweiten britischen Kohortenstudie wurde die jährliche Belastung mit sogenannten PM2,5-Teilchen an ihrer jeweiligen Wohnadresse ermittelt. Diese Teilchen haben eine Größe von überwiegend 2,5 µm. Die Messwerte setzten Dr. Nay Aung und Kollegen vom William Harvey Research Institute der Queen Mary Universität London in Korrelation zu den mittels Kardio-MRT erhobenen Befunden. Die Probanden waren im Mittel 62 Jahre alt, zu 47 % männlich und im Durchschnitt einer jährlichen Belastung von 10 µg Feinstaub pro Kubikmeter Luft ausgesetzt.

Experte fordert, den Höchstwert zu senken

Wie Dr. Aung berichtete, fand sich ein linearer Zusammenhang zwischen der...

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