Kein Zulassungsentzug für zwölf Ärzte nach Kritik an HzV-Verzögerung

Autor: KS

Der Widerstand von zwölf Hausärzten aus Erlangen hat sich gelohnt. Die Siemens-BKK hatte den Entzug ihrer Zulassung beantragt, weil die Ärzte den Abschluss eines Hausarztvertrags nach dem Vorbild der bayerischen AOK fordern. Nun hat die SBK den Rückzug angetreten: Die Anträge sind vom Tisch, Vertragsverhandlungen stehen bevor.

Die Mitglieder des Vereins „Hausärzte Erlangen und Umgebung“ hatten im März in ihren Praxen Flugblätter ausgelegt, in denen auf die Lage der Hausärzte, den HzV-Vertrag der AOK und die Verweigerungshaltung anderer Krankenkassen, darunter die SBK, zum Abschluss eines solchen Vertrags aufmerksam gemacht wurde. Ohne Hausarztvertrag, so hieß es in der Mitteilung, müssten die Leistungen für Versicherte dieser Kassen ab 1. Juli eingeschränkt werden.

Versicherte der SBK hatten sich daraufhin bei ihrer Kasse beschwert und damit eine beispiellose Kampa­gne ausgelöst. Die SBK verlangte von der KV Bayerns Disziplinarmaßnahmen und stellte den Antrag, zwölf Kollegen die Zulassung zu entziehen wegen...

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