Keine Hormone für alternde Frauenherzen?

Autor: ara

So ganz mag die American Heart Association der Hormonersatztherapie wohl die Tür noch nicht zuschlagen. Aber die neuen Empfehlungen besagen klipp und klar: Weder in der Primär- noch in der Sekundärprävention der KHK gibt es derzeit einen Platz für Hormone.

Nachdem zunächst die HERS-Studie für die Postinfarktpatientinnen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko unter Hormonersatztherapie gezeigt hatte, schlug kürzlich die WHI-Studie in dieselbe Kerbe: Auch Frauen, die noch keine KHK haben, bringt die HRT keinen Schutz, sondern eher Harm. Das gilt jedenfalls für die Östrogen-Gestagen-Kombinationen, so Dr. Julia Hsia von der George Washington University.

Möglicherweise erhöht die kombinierte Hormongabe das Risiko für KHK und Apoplex; das legte die Zwischenauswertung nach gut fünf Jahren nahe. Daraufhin wurde der Kombi-Arm eilends abgebrochen. Der Arm mit hysterktomierten Frauen, die nur Östrogen bekommen, läuft weiter.

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