Keine klinisch relevante intrakraniale Blutung aufgetreten

Die Einschränkung, Patienten mit ZNS-Metastasen Bevacizumab nicht zu verabreichen, hat die EMEA aufgehoben. Eine retrospektive Analyse zahlreicher klinischer Studien zeigte, dass der VEGF-Inhibitor das Blutungsrisiko bei Patienten mit ZNS-Metastasen nicht erhöhte.

Im Jahr 1997 trat im Rahmen einer Phase-I-Studie mit Patienten mit hepatozellulärem Karzinom bei einem Patienten mit okkulten Hirnmetastasen eine Hirnblutung unter Bevacizumab auf. Seither wurden Patienten mit ZNS-Metastasen in einige Studien mit Bevacizumab nicht aufgenommen, so Dr. U. P. Rohr, Genentech Inc., South San Francisco, und Kollegen auf der diesjährigen ASCO-Jahrestagung (#2007). Retrospektiv analysierten die Wissenschaftler nun die verfügbaren Sicherheitsdaten.

An 13 abgeschlossenen klinischen Studien nahmen insgesamt 8443 Patienten mit lokal fortgeschrittenem, nicht resektablem oder metastasiertem Mamma-, Nieren-, Pankreas-, kolorektalem Karzinom und NSCLC teil. In dieser...

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